Vorberichte

THE HU – Mongolischer Hunnu Rock

THE HU – Mongolischer Hunnu Rock bringt die Columbiahalle zum Beben

Kehlkopfgesang, traditionelle mongolische Instrumente und Heavy Metal – THE HU klingen nach einer Kombination, die eigentlich kaum funktionieren dürfte. Tut sie aber. Und zwar gewaltig. Am 18. Oktober 2026 kommt die mongolische Ausnahmeband in die Berliner Columbiahalle. Mit SKÁLD ist außerdem ein Special Guest dabei, der diesen Abend noch ein gutes Stück außergewöhnlicher macht.

Wenn eine Band innerhalb weniger Jahre einen Sound erschafft, den man nach wenigen Sekunden erkennt, hat sie einiges richtig gemacht.

THE HU stammen aus der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar und verbinden traditionelle Musik ihrer Heimat mit Rock und Metal. Die Band selbst bezeichnet ihren Stil als „Hunnu Rock“.

Dabei werden Instrumente wie die mongolische Pferdekopfgeige Morin Khuur mit schweren Gitarren, treibenden Rhythmen und dem traditionellen Kehlkopfgesang Khöömei kombiniert.

Das Ergebnis klingt archaisch, mächtig und stellenweise so, als würde gleich eine komplette Reiterarmee durch die Columbiahalle marschieren.

Und ja – das meinen wir durchaus als Kompliment.

Von der Mongolei auf die internationalen Bühnen

International sorgten THE HU 2018 mit „Yuve Yuve Yu“ und „Wolf Totem“ für Aufmerksamkeit.

Die Videos verbreiteten sich weltweit und plötzlich hörten Millionen Menschen Metal auf Mongolisch – eine Entwicklung, mit der wohl kaum jemand gerechnet hatte.

2019 erschien das Debütalbum „The Gereg“, 2022 folgte „Rumble of Thunder“.

Doch hinter dem ungewöhnlichen Sound steckt mehr als ein musikalischer Effekt.

THE HU greifen in ihren Texten und ihrer gesamten Ästhetik immer wieder mongolische Geschichte, Natur, Tradition und kulturelle Identität auf. Dadurch entsteht keine Metalband, die einfach ein paar traditionelle Instrumente in ihre Songs eingebaut hat.

Die mongolischen Wurzeln sind der Mittelpunkt ihrer Musik.

Wenn „Wolf Totem“ durch die Halle rollt

Live dürfte genau diese Mischung ihre größte Wirkung entfalten.

Die tiefen Stimmen, die Morin Khuur und der massive Rhythmus entwickeln zusammen eine Wucht, die man über Kopfhörer zwar hören – körperlich aber nur schwer nachbauen kann.

Songs wie „Wolf Totem“, „Yuve Yuve Yu“, „The Great Chinggis Khaan“ oder „This Is Mongol“ haben längst dafür gesorgt, dass THE HU weit außerhalb der Mongolei ein Publikum gefunden haben.

Die Band stand international auf großen Festivalbühnen und war unter anderem bereits mit Iron Maiden unterwegs.

Spätestens damit dürfte die Frage geklärt sein, ob Hunnu Rock in der internationalen Metalwelt funktioniert.

Tut er.

SKÁLD als Support – das passt verdächtig gut

Für Berlin bringen THE HU außerdem SKÁLD mit.

Und das ist eine Kombination, bei der sich jemand offensichtlich Gedanken gemacht hat.

Die französische Formation greift für ihre Musik auf nordische Einflüsse, alte Instrumente und kraftvolle Gesänge zurück und erschafft damit eine Atmosphäre, die ebenfalls weit entfernt von gewöhnlichem Rock klingt.

Mongolische Tradition trifft damit auf nordisch inspirierte Klangwelten.

Wer an diesem Abend musikalischen Standard erwartet, hat eindeutig die falsche Halle erwischt.

THE HU live in Berlin

Am Sonntag, den 18. Oktober 2026, kommen THE HU in die Columbiahalle Berlin.

Für das Konzert wird außerdem ein Meet & Greet Package angeboten. Darin enthalten sind neben dem Konzertticket unter anderem ein persönliches Treffen und Einzelfoto mit THE HU, ein von der Band signiertes Sammelposter, bevorzugter Einlass sowie ein VIP-Laminat.

Wichtig für Käufer des Packages: Das Meet & Greet findet deutlich vor dem eigentlichen Konzertbeginn statt. Die genaue VIP-Zeit wird erst kurz vor der Veranstaltung mitgeteilt.

THE HU
Support: SKÁLD

18. Oktober 2026
Columbiahalle, Berlin
Beginn: 20:00 Uhr

Bühnenblitz meint:

Okay – das hier ist ziemlich genau unsere Baustelle.

Metal allein bekommen wir häufig. Traditionelle Musik ebenfalls. Aber mongolischer Kehlkopfgesang, Pferdekopfgeige und schwere Gitarren in einer Berliner Columbiahalle? Da werden wir dann doch hellhörig.

Vor allem wirken THE HU nicht wie eine Band, die auf Krampf möglichst exotisch sein möchte. Sie nehmen etwas aus ihrer eigenen Kultur und schaffen daraus einen modernen Sound, der international funktioniert, ohne seine Herkunft zu verstecken.

Dass mit SKÁLD auch noch eine Band dabei ist, die ebenfalls historische und traditionelle Klänge in eine moderne Bühnenwelt überträgt, macht das Paket ziemlich rund.

Wenn „Wolf Totem“ durch die Columbiahalle donnert, dürfte selbst unser Bühnenblitz-Schädel kurz überlegen, ob er nicht doch eine Pferdekopfgeige braucht.

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