Vorberichte

Jack Savoretti

Jack Savoretti – Zwischen rauer Stimme, großen Gefühlen und italienischem Feuer

Diese Stimme erkennt man. Rau, warm und ein bisschen so, als hätte sie schon mehr Nächte erlebt, als sie erzählen möchte. Jack Savoretti kommt 2026 zurück nach Deutschland und macht am 7. Oktober Halt im Huxley’s Neue Welt in Berlin. Ein Abend, bei dem große Gesten vermutlich weniger wichtig werden als Songs, die ihre Wirkung ganz von allein entfalten.

Bei Jack Savoretti treffen gleich mehrere musikalische Welten aufeinander. Geboren in London, aufgewachsen zwischen England und der Schweiz und geprägt von seinen italienischen Wurzeln, verbindet er Singer-Songwriter-Musik mit Pop, Rock, Soul und mediterranen Einflüssen.

Im Mittelpunkt steht dabei fast immer diese unverwechselbare Stimme.

Savoretti kann einen Song beinahe flüstern und im nächsten Moment so viel Kraft hineinlegen, dass aus einem ruhigen Stück plötzlich etwas ziemlich Großes wird. Genau dieser Wechsel zwischen Zurückhaltung und Emotion gehört zu seinen stärksten Seiten.

Ein langer Weg nach oben

Der Erfolg kam für Jack Savoretti nicht über Nacht.

Bereits Mitte der 2000er-Jahre veröffentlichte er seine ersten Songs. Doch seine Karriere verlief nicht immer geradlinig. Es gab Rückschläge, Zweifel und Zeiten, in denen keineswegs sicher war, ob der große Durchbruch überhaupt noch kommen würde.

Savoretti blieb.

Und irgendwann zahlte sich diese Hartnäckigkeit aus.

Alben wie „Written in Scars“, „Sleep No More“ und „Singing to Strangers“ brachten ihm international immer größere Aufmerksamkeit. Spätestens mit Songs wie „Candlelight“, „What More Can I Do?“, „Home“ oder „The Way You Said Goodbye“ war klar, dass aus dem Geheimtipp längst ein Künstler für deutlich größere Bühnen geworden war.

Dabei hat Savoretti etwas bewahrt, das bei wachsendem Erfolg schnell verloren gehen kann: Seine Musik klingt noch immer persönlich.

Italien ist mehr als nur Herkunft

In den vergangenen Jahren rückten auch Savorettis italienische Wurzeln stärker in den Mittelpunkt seiner Musik.

Italien ist bei ihm nicht einfach hübsche Kulisse. Familie, Herkunft und das Gefühl, zwischen verschiedenen Kulturen aufgewachsen zu sein, ziehen sich durch seine Arbeit und geben seinen Songs eine zusätzliche Farbe.

Mal klingt das nach klassischem Singer-Songwriter, mal nach Pop, dann wieder nach einem Abend irgendwo im Süden, an dem eigentlich längst niemand mehr nach Hause gehen möchte.

Und genau diese Mischung verhindert, dass ein Jack-Savoretti-Konzert zwei Stunden lang in derselben Stimmung verharrt.

Es darf melancholisch werden. Es darf romantisch werden. Und zwischendurch darf es auch ordentlich nach vorne gehen.

Jack Savoretti live in Berlin

Am Mittwoch, den 7. Oktober 2026, kommt Jack Savoretti ins Huxley’s Neue Welt in Berlin.

Die traditionsreiche Berliner Location bietet dafür einen ziemlich passenden Rahmen. Groß genug für einen mächtigen gemeinsamen Refrain – aber noch immer nah genug, damit die ruhigeren Momente nicht irgendwo zwischen Bühne und letzter Reihe verloren gehen.

Jack Savoretti

7. Oktober 2026
Huxley’s Neue Welt, Berlin
Beginn: 20:00 Uhr

Bühnenblitz meint:

Eine raue Stimme allein macht noch keinen guten Musiker. Bei Jack Savoretti steckt glücklicherweise deutlich mehr dahinter.

Wir mögen vor allem, dass seine Songs nicht permanent darum kämpfen, möglichst groß und spektakulär zu wirken. Manche dürfen einfach schön sein. Andere dürfen wehtun. Und wieder andere entwickeln plötzlich mehr Druck, als man diesem eleganten Italiener zunächst zugetraut hätte.

Das Huxley’s finden wir dafür ziemlich gut gewählt. Savoretti braucht keine Arena und keine Show, die alle drei Minuten „Schaut her!“ schreit.

Gebt dem Mann eine Bühne, eine Band und ein Mikrofon.

Den Rest erledigt diese verdammt markante Stimme wahrscheinlich ganz allein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert